The Vinum Società Agricola
(Weingut in Montepulciano d'Abruzzo, Trabocchi Küste)
Über das Weingut und die Weine
Eingebettet in die Hügel von Villa Caldari, nur wenige Minuten von der Costa dei Trabocchi entfernt, ist das Vinum unser familiengeführtes, biologisches Weingut, das die Seele des Weinbaus in den Abruzzen feiert. Hier genießen die Rebstöcke die kühlen Nächte, die von der Majella herunterkommen, und die salzige Brise der Adria - ein Mikroklima, das die Aromen der einheimischen Trauben noch verstärkt. Wir bauen Montepulciano, Pecorino und Pinot Grigio mit schonenden Methoden an, die die Artenvielfalt und die Bodenfruchtbarkeit schützen und sicherstellen, dass der Wein im Weinberg selbst entsteht.
Über die Produktion hinaus schaffen wir Erlebnisse, die Wein und Region miteinander verbinden: Verkostungen ohne Kilometer, Themenabende in unserem Restaurant Vinum Senses und die Ruhe in unseren Suiten, in denen sich abruzzesische Gastfreundschaft mit ländlicher Stille verbindet. Jede Flasche und jeder Moment erzählt die authentische Geschichte einer Region, die von Meer, Bergen und landwirtschaftlicher Leidenschaft geprägt ist.
Die Geschichte der fünf Flaschen:
In der Morgendämmerung, wenn der Nebel noch an den Rebzeilen hängt, ist der Pinot Grigio der erste, der erwacht. Wie ein neugieriger Reisender streift er durch die kühle Luft, sammelt den Duft von Birnenblüten und das Knacken von früh gepflückten Äpfeln, bevor er mit einem fröhlichen Lachen in die Flasche schlüpft.
Am Vormittag kippt die Sonne höher und Pecorino tritt mit einem weißen Strohhut in der Hand vor. Er beugt sich zu den Wildkräutern am Rande des Weinbergs - Rosmarin, Thymian, ein Hauch Fenchel - und faltet ihre Düfte in sein helles, zitrusfarbenes Herz, bereit, neben jedem Teller mit Fisch aus der Adria zu tanzen.
Kurz nach Mittag kommt eine Meeresbrise auf, und mit ihr der quecksilbrige Geist von Cococciola. Sie ist leicht wie eine Möwenfeder, streicht Grapefruit, Akazie und einen Kuss Salz über die Zunge und hinterlässt nur Fußspuren im Sand und das Versprechen auf einen zweiten Schluck.
Wenn die Nachmittagsschatten lang werden, erscheint Cerasuolo in einem Wirbel aus kirschrosa Röcken. Sie trägt Schalen mit Granatäpfeln und Rosenblättern, und obwohl ihr Lachen verspielt ist, hat ihre Haltung eine gewisse Struktur - eine sanfte Erinnerung daran, dass auch der Rosé seinen Platz behaupten kann.
Als die Nacht über die Villa Caldari hereinbricht, zündet der älteste Bruder, Montepulciano, die Laternen im Keller an. Dunkelhäutig und mit tiefer Stimme summt er Brombeeren und Gewürze und fasst die verstreuten Geschichten des Tages zu einer einzigen, lang anhaltenden Note zusammen, die auf Eiche und Stein widerhallt.
Fünf Flaschen, eine Familie. Jede ist aus demselben organischen Boden entstanden, jede erzählt ein Kapitel der Abruzzen - Meersalzmorgen, kräuterbestreute Hügel und der geduldige, beständige Rhythmus von Reben, die gelernt haben, mit den Bergen und den Gezeiten zu atmen.
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